Naturheilpraktiker in Worb b. Bern

Blutegeltherapie Worb-Bern

Blutegeltherapie

Die Behandlung mit Blutegeln bei Arthrose, Rheuma, Krampfadern, Entzündungen ist eine sehr effektive Methode.

Die Blutegeltherapie kann bei folgenden Beschwerden angewendet werden:

  • Venenprobleme (Varikosis, schwere und müde Beine, Schwellung)
  • Arthrose (in Studien belegt)
  • Bluthochdruck
  • Hämorrhoiden
  • Bakerzyste
  • Migräne
  • Arthritis
  • Sehnenscheidenentzündungen, Golferschulter, Tennisarm
  • Chronische Erkrankungen (als Reiz- oder Umstimmungsbehandlung)
  • Immunstimulation

Die Blutegeltherapie darf in einigen Situationen nicht durchgeführt werden. Wenn gastrointestinale Blutungen (z.B. Magengeschwür, Darmentzündungen) vorliegen, Patienten bereits mit Marcumar das Blut verdünnen oder eine hohe Allergiebereitschaft haben, darf nicht therapiert werden. Kurz vor Operationen, bei Blutarmut, schlechter Wundheilung, alten geschwächten Personen und Kindern ist ebenfalls von der Therapie abzusehen.

Die Indikationsstellung erfolgt aus diesen Gründen sehr genau.

Einen interessanten Artikel und eine Sendung auf SRF1 finden Sie hier

 https://www.srf.ch/sendungen/puls/vom-blutegel-gesund-gebissen

Blutegel nach dem Saugen

WELCHE WIRKUNG HAT DIE BLUTEGELTHERAPIE?

Der Speichel des Blutegels besteht aus über 200 Substanzen, wobei davon erst ca. 30 näher untersucht wurden.

Hirudin, Eglin, Calin, Hyaluronidase, Bdelline und Antistasin sind einige der wichtigsten Inhaltsstoffe.

Hirudin hemmt vor allem lokal die Blutgerinnung. Eglin hemmt die Blutgerinnung und hat eine entzündungshemmende Wirkung. Calin hemmt ebenfalls die Blutgerinnung im Körper und sorg dazu, dass die Bissstelle ca. 12-24 Stunden nachblutet (dieser Effekt ist erwünscht).

Hyaluronidase ist ein Enzym, welches u.a. den Lymphfluss beschleunigt und so auf diesem Weg für eine effektive Elimination von Stoffwechselendprodukten sorgt.

Blutegel

Durch die Blutegeltherapie und der daraus resultierenden Reperatureffekte des Körpers, wirkt die Egeltherapie:

  • Gerinnungshemmend
  • Entzündungshemmend
  • Antithrombotisch
  • Schmerzlindernd
  • Immunsystemanregend
  • Gefässkrampf-Lösend
  • Durchblutungsfördernd
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung Zelle/Gewebe

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Der Blutegel

Der medizinische Blutegel gehört zum Stamm der Ringelwürmer. Die Blutegel sind zwittrig. Nach der Geschlechtsreife (2-4 Jahren) übernimmt bei der Begattung jeweils ein Tier die weibliche und ein Tier die männliche Rolle. Der Blutegel hat kein Hirn sondern nur Nervenbahnen. Diese Sinneszellen dienen zur Wahrnehmung der Umgebung wie Wärme, Licht, Erschütterungen und der Wasserqualität. An einem Ende befindet sich ein starker Saugnapf um sich an der “Beute” festzuhalten. Am anderen Ende befindet sich der Schlund, mit drei scharfen Mahlzähnen.​

Der Blutegel ernährt sich von Blut.​ Anfänglich ernährt er sich von Amphibien später auch von Warmblütler. Der Blutegel isst nicht regelmässig. Einmal mit Blut vollgesaugt, kann der Blutegel ohne weiteres 6 Monate leben. In freier Natur werden die Egel 25 bis 30 Jahre alt.

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Wirkung Blutegel

BLUTEGELTHERAPIE

Der Blutegel beisst in der Regel spontan. Oft genau dort, wo Patienten auch Probleme haben. Der Saugakt dauert zwischen 20 und 60 Minuten. Während dieser Zeit wird das Blut im Blutegel in seinem Darm eingedickt. Dabei scheidet der Egel überflüssiges Wasser aus, er “schwitzt” quasi. Über den Speichel werden die verschiedenen Stoffe auf den Menschen übertragen und die Heilwirkung kann erfolgen. Je nach Indikation verliert man bis zu 200ml Blut. Dies nicht nur durch die Blutegeltherapie an sich, sondern die Bissstellen bluten infolge der blutverdünnenden Wirkung bis zu 12 Stunden nach.

Der Blutegel enthält in seinem Speichel auch pathogene Bakterien, welche aber bei sachgerechter Handhabung der Tiere (kein Quetschen der Egel, kein forciertes Entfernen etc.) nicht auf den Menschen übertragen werden. Trotzdem kann es bei immunschwachen Personen gelegentlich zu Infektionen kommen. In der Chirurgie wird daher oft präventiv Antibiotika verabreicht. Daher zählen Immunschwäche und akute Infekte zu den Kontraindikationen

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Möglich Reaktionen bzw. Nebeneffekten

Nach der Blutungszeit von 5- 12 Stunden kommt es häufig zu einer Rötung und Schwellung an der Bissstelle, welche nach wenigen Tagen auftritt und mit lokalem Juckreiz verbunden ist. Dies ist nicht als Nebenwirkung oder Komplikation zu verstehen, sondern eine Reaktion auf den Speichelinhalt oft auf das Histamin. Diese Reaktionen führen aber auch dazu, dass der Körper einen Reparaturimpuls erhält, diese Entzündung zu heilen. Dies führt dazu, dass Entzündungen die oft chronisch sind durch diesen Effekt abklingen können.

Die Blutegeltherapie wird nicht während der Menstruation, bei Fieber, Blutarmut, Blutverdünner, Diabetes Typ1, bei Immunsuprimierten Patienten, Wundheilungsstörung, Magen-Darmblutungen und Blutern

Gesetzliche Vorschriften

Die Blutegel werden nach der Behandlung getötet. Eine erneute Verwendung ist wegen möglichen Krankheitsübertragung nicht möglich. Ebenfalls dürfen Blutegel nicht in die freie Natur oder den Gartenteich ausgesetzt werden. Dies wegen dem heimischen Artenschutz-Gesetz.

Blutegeltherapie bei Arthrose und Arthritis

Bei Arthrose und anderen Krankheiten aus dem rheumatischen Formenkreis zeigt der Blutegel eine hochwirksame Eigenschaft. Was die Naturheilkundliche Praxis schon seit Jahrzehneten wirksam behandelt, wurde auch wissenschaftlich bestätigt, wie eine Studie aus dem Jahr 2009 der Uni-Klinik Essen Anhand Patienten mit einer Ritzarthrose zeigen konnte. Dabei wurden einer Gruppe 3-5 Blutegel angesetzt und die Kontrollgruppe wurde konventionell mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelt. Während die Gruppe mit NSAR nur geringfügige Beschwerdereduktionen zeigte, waren bei der Gruppe mit Blutegeltherapie nach einer Behandlung eine signifikante Besserung und gar Beschwerdefreiheit von 6 Monaten zu beobachten. Im weiteren wurden verschiedene Studien zur Behandlung der Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) mit Blutegel publiziert. Die komplette Studienbeschreibung der Universität Duisburg- Essen finden hier

Was ist eigentlich eine Arthrose?

Die Arthrose zählt zum rheumatischen Formenkreis und ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke. Die Erkrankung ist eine Folge von Verschleiss und Abnützung und mit zunehmendem Alter sind die meisten Menschen davon mehr oder weniger stark betroffen. Der Schweregrad der Arthrose ist sehr unterschiedlich. Im Anfangsstadium merkt man kaum etwas. Je nach Über- oder Fehlbelastung beginnt die Arthrose auch schon bei jüngeren Personen von 30 Jahren und entwickelt sich je nach weiterem Verlauf der Abnutzung und Jahren zu einer Arthrose mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Typische Zeichen einer Arthrose sind:

  • Morgensteifigkeit
  • Anlaufschmerzen
  • Bewegungseinschränkung – Stopp im Gelenk
  • Schmerzen bei längerem Sitzen oder Inaktivität
  • Bewegung bessert die Beschwerden
  • Längere Belastung führt zu einem “Ermüdungsschmerz”
  • Aufgetriebene Gelenke “Chnödli”

Bei einer aktivierten Arthrose kommt es zu einer entzündlichen Form, die durch stärkere Schmerzen bei leichter Belastung, Überwärmung, ev. Rötung und möglicherweise einem Ruheschmerz einhergeht.

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