Naturheilpraktiker in Worb b. Bern

Immunsystem

immunsystem

IMMUNSYSTEM – STÄRKEN – PFLEGEN – AKTIVIEREN

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten unser Immunsystem zu stärken aber leider auch zu schwächen. Das Immunsystem hat ja nicht nur die Aufgabe uns vor der Grippe oder COVID 19 zu schützen, Nein seine Aufgaben sind vielfältiger. Die meisten kennen das Immunsystem im Zusammenhang mit dem Erkennen und eliminieren von Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen. Diese Mikroorganismen gelangen über die Luft, Haut, Schleimhäute und Darm in unseren Körper. Wir sind täglich potenziellen Krankheitserregern ausgesetzt. Milliarden von Bakterien und Viren warten nur darauf in unseren Körper einzudringen. Die Prägung unseres Immunsystems in der Kindheit ist von grosser Bedeutung. Studien belegen, dass Kinder welche in ländlichen Gebieten aufwachsen, Kontakt zu Tieren und der Natur haben oder, wie wir früher gesagt, haben auch mal Dreck essen, weniger häufig an Allergien und chron. Krankheiten leiden. Ebenso klagen diese Kinder weniger oft über starke Grippesymptome. Unsere Immunzellen und das ganze System der Immunantwort muss trainiert werden. Je mehr fremde Organismen, Nahrungsmittel, Duftstoffe, Metalle, Umweltgifte etc. dem Körper präsentiert werden, umso besser für den Lernprozess des Immunsystems.

Immunsystem und Krankheiten

Unser Immunsystem soll uns aber nicht nur von Viren und Bakterien schützen. Die Abwehr und Neutralisation von Umweltgiften und Schwermetallen zählen ebenso dazu. Es gehört auch zu den Aufgaben des Immunsystems krankhafte Zellen wie zum Beispiel Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Dem Immunsystem stehen zur Elimination von Fremdstoffen, Bakterien etc. verschiedene Mechanismen zur Verfügung. Eine Entzündung zum Beispiel, ist der Versuch des Immunsystems Schadstoffe zu eliminieren. Veranschaulicht wird das bei einem Holzsplitter im Finger. Die “Spriesse” wirkt zunächst störend und schmerzt eventuell. Nach ein paar Stunden ist die Stelle gerötet. Die Entzündung ist die Reaktion des Körpers auf einen Stress. Ein Stress, das kann bedeuten, ein Infekt, kann auch eine mechanische Verletzung sein, eine chemische Irritation und es ist die erste Reaktion, wie der Körper versucht, mit diesem Stress umzugehen. Die Entzündung ist eine Antwort des Körpers auf eine Schädigung von Gewebe. Der betroffene Körperteil wird stärker durchblutet, Flüssigkeit aus den Gefässen tritt ins Gewebe und es schwillt an. Diese entzündlichen Prozesse sind wichtig, um die Abwehrfunktion zu steigern. Es schützt uns vor Infektion. Dieser Infektionsschutz bleibt solange erhalten, also die Aktivierung des Immunsystems und die Entzündung, bis die Infektionserreger mehr oder weniger aus dem Gewebe entfernt sind.“

Die Indikationsstellung erfolgt aus diesen Gründen sehr genau.

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Je nach schweregrad der Entzündung kommt es zusätzlich zu Fieber. Fieber führt dazu, das die Ausbreitung von hitzelabilen Erreger gehemmt wird und gewisse Immunzellen wie z.B. Lymphozyten und Makrophagen (Fresszellen) durch eine erhöhte Körpertemperatur zusätzlich aktiviert werden. Daher ist die Unterdrückung von Fieber nicht in jedem Fall die ideale Therapie. Bei einer Influenza oder COVID Erkrankung reagiert das Immunsystem auf gleiche Weise.

IMMUNSYSTEMSTÄRKEN?

Dabei möchte ich etwas unterscheiden zwischen Immunsystem stärken und anregen. Nun könnte ja beides gleich sein. Für mich gibt es da trotzdem einen Unterschied ob ich einen gezielten Reiz setze z.B. durch Schnee- oder Taulaufen oder einfach Vitamine zuführe. Grundsätzlich wirkt regelmässiger Sport nachhaltiger auf die Immunkompetenz als Bewegungsmangel und Präparate wie Echinacea. Was können Sie also konkret tun um das Immunsystem zu stärken?

  • Kneipp Anwendungen wie Schnee- und Taulaufen, Wechselduschen und Trockenbürstenmassage. Anleitung finden Sie hier.
  • Schröpfen und Schröpfmassage (entlang des Blasenmeridians empfehlenswert)
  • Baunscheidt Behandlung
  • 2-3x pro Woche 20-30 Minuten leichter bis mässiger Sport (zum Beispiel zügiges Spazieren bzw. raschen Gehen)
  • möglichst wenig verarbeitete Nahrungsmittel konsumieren. Essen frisch zubereiten mit reichlich Gemüse und Kräuter. Nur max. 2x pro Woche Fleisch. Täglich eine Hand voll Nüsse. 1 Frucht am Tag.
  • Prä- und Probiotika. Z.B. Akazienfasern und Lactibiane Immuno (Firma Pileje)
  • Wenn Vitaminpräparate, dann sollten diese relativ hochdosiert sein. Vitamin C mind. 1g, Vitamin B-Komplexe, Vitamin D je nach Alter und Lebensstil zusätzlich substituieren 20-50 Mikrogramm
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Sollten Sie dennoch an einer Infektion oder Grippe, grippalem Infekt leiden gibt es auch einige Möglichkeiten diese mit naturheilkundlichen Präparaten zu behandeln. Darunter zählen natürlich Echinaea Präparate, Zypresse und Tragant, Azeol AB (Antibiotische Wirkung), Azeol Sirup tG (Grindela, Thymian) bei schleimigem Husten oder Azeol Sirup tS (Spitzwegerich, Eibisch) bei trockenem Husten. Dies einige Beispiele für medikamentöse Behandlungen. Weiter kann die Bioresonanz, Ausleitverfahren und Ernährungstherapie in Kombination mit oben erwähnten Massnahmen sehr hilfreich sein.

Für Ihre individuelle Situation und für eine auf Sie abgestimmte Behandlung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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